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Schloss Botestagno

. Posted in Burgen und Festungen

GRUNDINFORMATION

STANDORT

gemeinde: Cortina d’Ampezzo (BL)
adresse: Strada Statale 51 di Alemagna
geografische koordinaten: 46°35′48, 12°06′46

ZUGÄNGLICH

  • zugänglichkeit für Behinderte: nicht zugänglich
  • empfohlene Jahreszeit: sommer/ herbst
  • wegbeschreibung zum Startpunkt: Nördlich von Cortina, kurz nach Fiames, befindet sich rechts ein Weg, der zu den Überresten der Burg führt.

BESCHREIBUNG

Botestagno (Botestein) wurde erstmals 1175 aufgenommen. Heute befinden sich die Ruinen der Burg Botestein im Naturpark der Ampezzodolomiten. Die Ruinen der Burg thronen auf einer Klippe mit Blick auf die zusammenlaufenden Täler. Die Täler sind die der Flüsse Boite und Felizon und liegen etwa sechs Kilometer nördlich des Zentrums von Cortina auf einer Höhe von 1.513 Metern. Seit Jahrhunderten ist das Schloss eine strategische Basis im Felizon-Tal für diejenigen, die es regieren und sich um die Sicherheit der Reisenden kümmern wollten. Die Burg stellte die natürliche Nordgrenze der Republik Venedig dar und diente dank ihrer steilen Felswände als Kontrollpunkt für die Staatsgrenzen. Es war auch ein obligatorischer Stopp auf der Alemagna Strada, einer wichtigen Verbindung zum Deutschen Reich.

Die Burg kann bis zum Beginn des 11. Jahrhunderts zurückverfolgt werden, obwohl die gefundenen Funde aus dem 14. Jahrhundert stammen. 1567 und 1619 wurden zwei größere Renovierungsarbeiten durchgeführt. Der Wassergraben wurde während des Ersten Weltkriegs wieder aufgebaut, um das Gebiet an die damaligen militärischen Bedürfnisse anzupassen. Leider sind nur wenige archäologische Schichten erhalten.

Die alte Burg wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verlassen. Kurz darauf wurde es dem Erdboden gleichgemacht, so dass heute nur noch die Umrisse des Tals zu sehen sind.

Laut den Wissenschaftlern, die am Projekt beteiligt waren, bestehen sämtliche Bauelemente, die bis jetzt untersucht wurden, entweder aus behauenen Steinen vom Hauptdolomit oder aus groberen Kieselsteinen. Sie ähneln diejenigen Steinen, die in der mächtigen glazifluviatilen Oberschicht am nördlichen Hang der Klippe gefunden wurden. Das gesamte für die Errichtung der Burg verwendete Material stand daher zur Verfügung entweder vor Ort oder in unmittelbarer Nähe.

Die Überreste der Burg (foto von Giacomo De Donà)Die Überreste der Burg (foto von Giacomo De Donà)

Die Überreste der Burg (foto von Giacomo De Donà)Die Überreste der Burg (foto von Giacomo De Donà)

Das Boite-Tal (foto von Giacomo De Donà)Das Boite-Tal (foto von Giacomo De Donà)

WISSENSWERTES

Im Jahr 1759 wurde ein Steinbruch für die Errichtung der Pfarrkirche in Cortina unweit von Ru di Cavai eröffnet. Die Cortinas Gemeindeverwaltung ließ 1762 eine neue Straße bauen, die einen bequemeren Zugang zur Wiese hinter der Burg ermöglicht.

LINKS ZU INTERNET-SITES

https://musei.regole.it

LITERATURVERZEICHNIS

Literaturverzeichnis: n.v.

AUTOR: Letizia Lonzi, 30/04/2020

DIE PARTNER DES PROJEKTS

 

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