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Der Glockenturm der Pfarrkirche San Vito di Cadore

. Posted in Kirchtürme

GRUNDINFORMATION

STANDORT

gemeinde: San Vito di Cadore (BL)
adresse: Corso Italia 1
GEOGRAFISCHE KOORDINATEN: 46.463095, 12.204450

ZUGÄNGLICH

  • Zugänglichkeit für Behinderte: zugänglich
  • empfohlene Jahreszeit: das ganze Jahr
  • Wegbeschreibung zum Startpunkt: Der Glockenturm steht neben der Pfarrkirche San Vito

BESCHREIBUNG

Die Kirche San Vito di Cadore (foto von infodolomiti.it)Die Kirche San Vito di Cadore (foto von infodolomiti.it)

Das Fundament der Pfarrkirche San Vito di Cadore ist aus Dolomit und die aktuelle Höhe ihres Glockenturms beträgt 39,20 Meter (bis zum Kreuz). Soweit wir die wenigen noch vorhandenen historischen Dokumente erkunden können, wissen wir, dass die Geschichte der Pfarrkirche eine bewegte war. Der Glockenturm wurde in der Vergangenheit von einer gotischen Kirche in der Nähe abgenommen. Die Kirche selbst wurde ca. 1760 wieder aufgebaut. Nach dem Entwurf von Schiavi aus Tolmezzo befindet sich der Turm nun in der Nähe der Apsis. Während der Reparaturarbeiten in der Kirche wurde die Nutzung des Glockenturms beeinträchtigt. Für die Sanierung wurden verschiedene Experten um Rat gebeten und die Arbeiten selbst wurden unter allen Gesichtspunkten geprüft. Der Abschluss des Projekts wurde somit Domenico Schiavi und dem Tischler Bortolo Del Fabbro anvertraut. Letzterer wurde mit dem Anheben des Glockenturms und des Daches beauftragt. Ein Fragment der prachtvollen Fresken auf der Außenseite des Heiligen Christophorus musste aufbewahrt werden. Der Heilige gilt als Schutzpatron der Pilger und Reisenden, die die Königsstraße durchstreiften. Der himmelhohe Glockenturm scheint hingegen Zeichen eines alten, fünfzehn Meter hohen Aussichtsturms zu enthalten.

WISSENSWERTES

Die nahe gelegene Kirche der Madonna della Difesa hat auf der Ostseite einen dolomitischen Grundstein, in den die Buchstaben OFABV eingraviert sind. Der Überlieferung nach befinden sich Marys Fußabdrücke auf einem großen Felsbrocken in der nordwestlichen Ecke der Kirche. Dies können Löcher sein, die mit Metallstangen für Kampfbanner oder Fackeln gemeißelt sind.

LINKS ZU INTERNET-SITES

http://parrocchiasanvitoborca.it

LITERATURVERZEICHNIS

M. F. Belli, San Vito di Cadore: la chiesa pievanale e il campanile, 2005

AUTOR: Letizia Lonzi, 30/04/2020

DIE PARTNER DES PROJEKTS

 

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